Dominus Providebit

Freitag, Februar 17, 2006

Bertolt Brecht Zitat:
"Hay hombres que luchan un día y son buenos. Hay otros que luchan un año y son mejores. Hay quienes luchan muchos años y son muy buenos. Pero hay los que luchan toda la vida: esos son los imprescindibles. "

Sonntag, Februar 12, 2006

Kommentar zum Standardartikel "Florierende Felder der Rosen" (http://derstandard.at/?url=/?id=2339219), 12.02.06

Blumen von Ecuador oder Kenia nach Österreich zu schiffen macht keinerlei Sinn, auch wenn die Blumen unter "Fair-Trade" Bedingungen produziert wurden. Fair-Trade ist zwar löblich, wenn dadurch die Lebensbedingungen der Arbeiter verbessert werden. Die Fair-Trade Diskussion verdeckt aber in gewisser Weise die Irrationalität des Systems des internationalen Warenaustausches. Bevor wir uns die Frage stellen, ob ein Produkt unter fairen Bedingungen produziert wurde, sollten wir uns fragen, ob es überhaupt Sinn macht dieses Produkt zu konsumieren. Ein Produkt das wie die Rosen aus Ecuador nur für max. zwei-drei Tage einen Nutzwert stiftet (meistens sogar nur für einen Abend) und danach einfach weggeworfen wird, sollte grundsätzlich nicht um den halben Erdkreis geschifft werden.

Samstag, Februar 11, 2006

Global warming: passing the "tipping point" - The Independent, 11.02.06
Der Indepenent (eine der führenden Tageszeitungen in UK) schreibt in seiner heutigen Ausgabe, dass die Erde den Tipping Point im globalen Treibhauseffekt bereits überschritten hat. Der Tipping Point im Treibhauseffekt ist der Moment ab dem ein mittelfristiger (bis Ende dieses Jahrhunderts) Temperaturanstieg um 2°Grad unaufhaltbar ist. Die vom Independent zitierten Wissenschaftler sind sich einig, dass ein globaler Temperaturanstieg um 2° Grad appokalyptische Folgen haben wird.
Und die eine Hälfte der Welt erfreut sich derweil an Winterspielen in Turin, während sich die andere Hälfte über dänische Karrikaturen aufregt.

Freitag, Februar 10, 2006

Eine kleine Serie lateinischer Phrasen - Teil II.
Et lux in tenebris lucet. (Joh.1.5) (Und das Licht scheint in der Finsternis.)

Sonntag, Februar 05, 2006

"Each person has his own god. The god is created with the baby. Say the wife has a baby, the baby's god is created inside the womb. The god takes care of the baby. After the baby is born, the god comes out and grows in size with the baby. The god looks like the person, but you can't touch the god because the hand would go right through the god. When someone is wounded, the god is also wounded." From Africa´s undiscovered myths found on
http://www.jmiglavs.com/myth/index.htm

Samstag, Februar 04, 2006

"Franziskus wies die Welt seines Vaters zurück, der ein Kaufmann war, ein Mann des Marktes. Doch von jenem Tag an wurde die Welt ein Marktplatz. Alles ist eine Komödie geworden, mit einem Preis. In der Zeit des Franziskus und des Dominikus dachte niemand daran, dass jemand Land absolut besitzen könnte. Einer mag dessen Gebrauch besitzen, doch das Land gehört Gott. Dem Aquinaten zufolge war jeder Privatbesitz durch das Gemeinwohl der Menschheit begrenzt. Doch schrittweise ist alles zum Verkauf freigegeben worden auf dem Marktplatz der modernen Welt: Land und Wasser, und vor allem Menschen. Nun wetteifern vier oder fünf bedeutende internationale Konzerne um die Eigentumsrechte an allen Samen und so an der Fruchtbarkeit des Landes. Einige wünschen sich sogar, die DNA-Karte der Menschheit zu besitzen und damit von unserer ureigenen Natur Besitz zu ergreifen.
Wir leben in einer Gesellschaft, die weitgehend ihre Träume von der Zukunft verloren hat. Ich bin in einer Kultur aufgewachsen, die immer noch daran glaubte, dass die Menschheit irgendwohin unterwegs ist. Für einige war dies ein kapitalistisches Paradies und für andere ein sozialistisches Paradies. Doch es gab einen gemeinsamen Glauben an eine Zukunft, die häufig Fortschritt genannt wurde.Vierzig Jahre später sind diese Träume weitgehend zerplatzt. Die Berliner Mauer ist gefallen, der Kalte Krieg ist vorbei, doch wie Fukuyama schrieb, ist die Geschichte zu Ende. Wir leben in der Jetzt-Generation (Now Generation), die sich davor fürchtet, an morgen zu denken. Es gibt nur wenig gemeinsamen Sinn für eine Menschheit, die auf dem Weg ist zu einem gemeinsamen Geschick, zu einem Triumph über Armut und Ungerechtigkeit.
Die Gewalt dieser Welt ist zunehmend mit der Religion verbunden. Es sind oft die Weltreligionen, die all diesem Leid, dieser Armut und dem Sinn für Ungerechtigkeit, den die Armen verspüren, eine Stimme verleihen. Es ist die die Religion – und besonders der Islam –, die einen Protest gegen die so genannte „westliche „Kultur" formuliert, die die Welt verschlingt und lokale Kulturen zerstört. "
Thimothy Radcliffe (http://www.dominikaner.de/spiritualitaet/radcliffe%20frieden%20und%20freude.htm)

Mittwoch, Februar 01, 2006

The inertia (resistance to change) of a social system is proportional to its size. Therefore economic globalisation presents a high degree of danger. As the world moves more and more towards a single integrated economic system, this system will encounter ever more difficulties to adapt to a changing environment. The globalised economy will in the long run have to crash violently in order to allow for an adaptation to a rapidly changing environment.