Donnerstag, Dezember 22, 2005
Die Homogenisierung der Lebenswelt schreitet voran. Lokale Tradition sterben aus, Grenzen jeglicher Art werden niedergerissen. Wir verkommen zu Statisten im großen, globalen Konsumspektakel. Es besteht ein frappanter Widerspruch zwischen der vermeintlichen Individualisierung unserer Gesellschaft und der Homogenisierung der globalen Lebenswelt. Ja, wir alle geben vor Individualisten zu sein, aber unsere Auswahlmöglichkeiten sind vorgegeben. Wir können zwischen einem Leben als Bankangestellter, als Informatiker, als Beamter oder Werbefachmannwählen wählen, wir können zwischen dutzenden verschiedenen Schampoo Sorten wählen. Aber macht uns diese Wahl frei? Wohl kaum.
Abonnieren
Kommentare zum Post (Atom)
Redes Sociales para el Investigador 2.0
Las redes sociales en la investigación Las redes sociales ofrecen numerosas oportunidades para la investigación académica. Entre las más úti...
-
Dialektik versus Eristik in der Politik. In der politischen Diskussion geht es schon lange nicht mehr um Wahrheitsfindung (Dialektik), es ge...
-
The progressiveness of capitalism - or the value of Marx for development studies In the preface to the first German edition of Das Kapital, ...
-
Eine kleine Serie lateinischer Phrasen - Teil I. Quod superius est sicut quod inferius et quod inferius est sicut quod superius. (Das Obere ...
Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen